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Cuse & Lindelof über das Staffelfinale |
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Fr, 18. April 2008 - 14:03 Uhr |
Als die beiden LOST Showrunner Damon Lindelof und Carlton Cuse den ersten Entwurf für das Script für die letzte Episode von der 4. Staffel fertig schrieben, war es 80 Seiten lang. Dies sind etwa 25 Seiten mehr als man sonst bei einer einstündigen Episode benötigt. Schnell war den beiden auch klar, das es selbst für ein Finale von zwei Stunden schwierig werden würde. Was passiert nach der 4. Staffel ? Einen kleinen Ausblick geben uns die beiden Showrunner bereits jetzt...
Lindelof sagte: "Wir hatten für den zweiten Teil der 4. Staffel eine Story von acht Stunden geplant, die wir dann durch den Autorenstreik auf fünf kürzen mußten. Zu versuchen die Story von acht Stunden in nur fünf zu packen wäre ohne radikale Kürzungen nicht möglich. Schnell haben wir gemerkt, das wir die charakterlichen, emotionalen Momente zu kurz kommen lassen."
"Also haben wir uns das vorläufige Script noch einmal durchgelesen und gesagt, das es einfach nicht möglich ist, das Script auf zu 55 Seiten zu kürzen. Also warum vergrößern wir das Script nicht auf 100 Seiten ?"
Das Finale läuft unter dem Titel "There`s No Place Like Home" und ist diesmal dreiteilig. Der erste Teil wird am 15. Mai und die beiden anderen Teile am 29. Mai 2008 ausgestrahlt. Cuse und Lindelof versicherten, das wir im Finale erfahren werden, wie die "Oceanic 6" die Insel verlassen haben, und was dies für die zurückgebliebenen bedeutet.
Weiter sagte Lindelof: "Alles was ich sagen kann ist, das Sawyer keiner der "Oceanic 6" sein wird, aber Kate und Jack sind es definitiv. Dies ist auch eine Andeutung auf Liebe zwischen den Charakteren von Josh Holloway, Evangeline Lilly und Matthew Fox." Im Finale wird dieses Thema einen zentralen Platz einnehmen.
Was im weiteren Verlauf der 4. Staffel nicht mehr aufgeklärt werden kann, sind die Hintergründe der "Frachter-Crew". Da die Staffel mit zwei Episoden weniger auskommen muss, konnten wir dies nicht mehr mit einbeziehen. Aber keine Angst, einiges vom dem was gestrichen wurde, wird in der nächsten Staffel zu sehen sein.
Zuschauer können sich darauf einstellen, dass sie die Produzenten -
wie mit Jacks Flash-Forward im Finale der dritten Staffel - mit einer
neuen Erzählstruktur oder -perspektive überraschen werden. "Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo das Wort 'Flash' irrelevant werden wird", so Lindelof. "Wenn
man sich mal vor Augen hält, was wir in dieser Staffel getan haben: es
gibt die Handlung auf der Insel, die wir als 'Gegenwart' empfinden, und
dann gibt es die Handlung um die 'Oceanic 6', die in der 'Zukunft'
jenseits der Insel passiert."
"Aber wenn man die
Perspektiven vertauscht und bei den 'Oceanic 6' ist, die versuchen,
zurück auf die Insel zu kommen - dann wäre das die 'Gegenwart'. Und was
auf der Insel passiert, wäre entweder eine parallele Gegenwart, eine
mögliche Zukunft oder eine mögliche Vergangenheit - wer weiß das schon.
Und wenn man bei diesen ganzen Gedanken nur noch 'Whoosh' hört, bleibt
die Frage: Wohin bringt uns das ?"
Quelle: Zap2It / Serienjunkies
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